Welcome to Marcs Neuseeland

Aotearoa, Land der langen weißen Wolke - die sich ständig abregnet. Ein Land das kein tropisches Südseeparadies mit feinsandigen Stränden und Palmen ist, so wie es in vielen Köpfen herumschwirrt. Man kann es eher mit der Schweiz oder anderen Staaten an den Alpen vergleichen. Nur mit dem Unterschied: es ist rauher, weitflächiger, abgeschiedener und sehr viel unberührter, voll einzigartiger Natur.

Das Erste, was man dann hier lernt, ist, Regen als limitierenden Faktor zu akzeptieren. Überhaupt wird man von der Natur hier schlichtweg überwältigt und in die Grenzen gewiesen. Aus meiner Sicht ein Land, in das man nur mit ausgiebigem Trekking eintauchen kann. Es gibt zu viele Dinge abseits der mit dem Auto erreichbaren Punkte zu entdecken.

Ursprüngliche Natur ist die Seele des Landes. Hier muss man raus in die Berge, an die Flüsse, die Seen, in die Fjorde, die Gletscher, die Täler, die Wälder, die Küsten, auf die Vulkane. Und die Nebensaison war genau die richtige Zeit dafür. Die sonst überlaufenen Punkte findet man zwar meist kalt und mit viel Regen, dafür aber in ihrer Natürlichkeit vor - einsam, rein und gigantisch. Am Anfang dachte ich noch, Neuseeland erledigt sich wie von selbst. Wie eine Art Checkliste, die mit Abhaken der Hauptanziehungspunkte an Attraktivität verliert, bis man fast alles gesehen hat und kein Interesse mehr verspürt, was Neues zu finden. Das Gegenteil ist aber der Fall. Wenn die Zeit gekommen ist, Abschied zu nehmen, dann willst du wieder den Rucksack aufsetzen und wieder zurück in die Seele des Landes, willst raus in die Berge, an die Flüsse, die Seen, in die Fjorde, die Gletscher, die Täler, die Wälder, die Küsten, auf die Vulkane… (die Bilder sind mit den jeweiligen Begriffen der Maori Sprache versehen)